Französischer Kupferstecher, geboren in Abbeville, gestorben in Paris. Er studierte Zeichnen und Stechen bei Philippe Le Fevre in Abbeville sowie in den Ateliers von Jacques-Firmin Beauvarlet und Jean Daullé in Paris. 1769 stellte er im Salon der Académie Royale seinen Stich „Diana und Endymion" nach Jean-Baptiste van Loo aus; 1771 wurde er dort als vollwertiges Mitglied aufgenommen.
Georg Emil Libert war ein dänischer Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts, der für seine detailreichen Naturdarstellungen bekannt wurde. Nach seiner Ausbildung an der Königlich Dänischen Kunstakademie unternahm er zahlreiche Reisen, die ihn nach Deutschland, Italien und in die Schweiz führten, wo er seine Motive fand. Seine Werke, geprägt von einem feinen Gespür für Licht und Atmosphäre, machten ihn zu einem bedeutenden Vertreter der romantischen Landschaftsmalerei in Dänemark.
Deutscher Historienmaler, in München geboren und gestorben. Künstlerische Ausbildung beim Vater, nach dessen Tod beim Onkel Ludwig Lindenschmit, ab 1843 an der Münchner Akademie, ab 1848 am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt bei Jakob Becker und Edward von Steinle, danach an der Antwerpener Akademie bei Louis Gallait und Edouard de Biefve. 1851 bis 1853 Studienaufenthalt in Paris, ab 1863 in München. Ab 1869 leitete er eine Kunstschule für Frauen, ab 1875 Professor an der Akademie der Bildenden Künste. Er gilt als einer der bedeutendsten Münchner Historienmaler.
Friedrich Loos wurde 1797 in Graz geboren. Obgleich aus einer wenig wohlhabenden Handwerkerfamilie stammend, erkannte bereits zu Schulzeiten ein Lehrer das Talent und erteilte ihm kostenfrei den ersten Zeichenunterricht. 1816 bis 1821 besuchte er die Wiener Akademie der bildenden Künste und wurde von Joseph Mössmer und Josef Fischer in der Landschaftsmalerei unterwiesen. Johann Friedrich Leybold brachte ihm die Technik der Radierung bei, der er sich in den Folgejahren widmete. Auf Anregung Johann Nepomuk Schödlbergers hin schuf Loos schließlich vermehrt Arbeiten in Öl. Zwischen 1825 und 1826 lebte er in Leipzig bei der Familie Speck von Sternburg, um deren Kunstsammlung graphisch zu katalogisieren. Währenddessen entstanden zahlreiche Werke nach der sächsischen Natur. Mit der Rückkehr nach Wien konnte er große Erfolge als Landschaftsmaler verbuchen und stellte regelmäßig in den Akademieausstellungen aus. Einen weiteren Karrierehöhepunkt bildete der Aufenthalt in Rom 1846 bis 1852, in dem vielbeachtete Panoramen und Einzelwerke entstanden. Nach zwei Jahren in Bremen lebte er bis zu seinem Tod 1890 in Kiel.
deutscher Historienmaler, bekannt für Motive aus deutschen Sagen und Liedern
Künstlerische Ausbildung beim Vater Arnold Hermann Lossow, Studium an der Akademie in München unter Ferdinand Piloty, bekannt für Kostümszenen und Genredarstellungen mit Motiven im Stil der Rokokozeit
deutscher Maler, Professur an der Akademie in München, bekannt für Porträtmalerei und Entwürfe festlicher Dekoration und Kulissen
Ungarischer Maler des Barock, der als bedeutender Porträtist des frühen 18. Jahrhunderts vor allem durch fein ausgearbeitete Bildnisse des europäischen Adels und durch seine Tätigkeit an deutschen Höfen bekannt ist.
deutscher Künstler, um 1900 tätig in München, Mitglied der Künstlervereinigung Allotria
erste Erwähnung vor 1888 in Nürnberg, Münchner Künstler um 1900 und im frühen 20. Jahrhundert
Künstlerische Ausbildung in Graz bei Johann Passini sowie in Nürnberg unter Karl Raupp, ab 1870 Lehre bei Wilhelm von Diez in München, Bekanntschaft mit Wilhelm Leibl
Ein süddeutscher Künstler der Spätaufklärung, der neben Porträts auch akademische Figuren- und Allegoriendarstellungen in Zeichnung und Malerei schuf und stilistisch zwischen Spätbarock und frühem Klassizismus steht.