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Künstler

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  • Deutscher Symbolist und Grafiker, der mit seinen tiefgründigen, oft philosophischen Bildzyklen in Radierung und Skulptur zu den einflussreichsten Künstlern der Jahrhundertwende um 1900 zählt.
    Christoph Heinrich Kniep (1755 – 1825) war ein deutscher Zeichner und Landschaftsmaler, der vor allem durch seine Italienreisen bekannt wurde. Er wurde in Hildesheim geboren und erhielt zunächst eine Ausbildung als Dekorationsmaler. Sein Leben änderte sich entscheidend, als er 1789 den Dichter Johann Wolfgang von Goethe begleitete, der sich auf seiner berühmten Italienreise befand. Kniep fertigte während dieser Reise zahlreiche detailreiche Ansichten von Landschaften, antiken Ruinen und Stadtansichten an, besonders in Neapel, Sizilien und Kampanien. Seine präzisen, topografisch genauen Zeichnungen dienten nicht nur als künstlerische Werke, sondern auch als wichtige Dokumentation antiker Stätten und Landschaften Italiens. Sie beeinflussten das Italienbild der deutschen Romantik und waren für Goethe selbst eine wertvolle Erinnerungshilfe. Nach der gemeinsamen Reise blieb Kniep in Italien, vor allem in Neapel, wo er bis zu seinem Tod 1825 lebte und arbeitete. Knieps Arbeiten zeichnen sich durch Klarheit, Detailtreue und ein feines Gespür für Licht und Atmosphäre aus. Sie verbinden den dokumentarischen Blick des Reisenden mit künstlerischer Empfindsamkeit und machen ihn zu einem wichtigen Vertreter der deutschen Italiensehnsucht des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts.
    Besonders seine freien, getuschten Landschaften sind in ihrem Impressionismus ihrer Zeit voraus.
    Geboren am 6. April 1766 in Mannheim, erste Ausbildung bei dem Vater, dann Anfang der 1780er Jahre bis 1784 an der Mannheimer Zeichenakademie bei Franz Anton von Leydensdorf und Egid Verhelst d.J., 1792 Ernennung zum Hofmaler in München, 1791 und 1793 Reisestipendien für Italien und England, die Kobell aber nicht wahrnimmt, neben den Szenen aus dem bayerischen Leben beginnt die Beschäftigung mit der Militärmalerei Kobells Ruhm zu mehren, 1807 Fertigstellung des achtteiligen Zyklus mit Schlachtengemälden für den Marschall Louis-Alexandre Berthier, worauf Kronprinz Ludwig bei Kobell zwölf großformatige Schlachtenbilder bestellt, die das bayerische Heer in den Napoleonischen Kriegen zeigen und an denen Kobell von 1808 bis 1815 arbeitet, 1814 wird Kobell Nachfolger von Johann Georg von Dillis als Professor für Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie, 1817 Verleihung des persönlichen Adelstitels, seit etwa 1820 entstehen die sogenannten „Begegnungsbilder“, 1833 wird er in den erblichen Adelsstand erhoben, 1839 Ausstellung seiner Gemälde im Schloss Schleißheim, verstorben am 15. Juli 1853 in Mannheim.
    Deutscher Kupfer- und Stahlstecher, der für seine Architektur- und Stadtdarstellungen bekannt war
    Geboren am 27. Februar 1803 in Dessau, Unterricht bei C. W. Kolbe d. Ä., 1821 Stipendium der Malkunst an der Akademie in Dresden, 1824 erhält er durch Vermittlung Eduard Gärtners Beschäftigung im Atelier des Dekorationsund Dioramenmalers Karl Wilhelm Gropius in Berlin, 1825-30 Anstellung als Tenorsänger im Königsstädtischen Theater, 1827 Eintritt in das Atelier Karl Wilhelm Wachs, Studienreisen: 1830 Rügen, 1831 Norwegen, 1834 Holland, 1836 Belgien, Normandie, Frankreich, 1842 England, Schottland und später ans Mittelmeer, 1833 Mitglied der Akademie der Künste, 1846 Veröffentlichung des Bandes „Die Maler-Technik der Meister des fünfzehnten bis achtzehnten Jahrhunderts, wiederentdeckt von Professor Wilhelm Krause in Berlin. Nach dessen Mittheilungen zum ersten Mal dargestellt von L. B. Nebst einem Anhange: Ein Gang durch das Berliner Königliche Museum“ bei der Berliner Vereins-Buchhandlung, am 8. Januar 1864 stirbt Krause in Berlin.
    Ulrich Kretschmann wurde 1963 in Haldensleben geboren. Von 1991 bis 1996 studierte er Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin; 1997 war er Meisterschüler bei Lothar Baumgarten. Bereits während seines Studiums erhielt er ein Gaststipendium an der Valand Kunsthochschule in Göteborg. 2001 folgte ein weiteres Gaststipendium am Maebashi Art Center in Japan. Kretschmann stellte seit den 1990er-Jahren regelmäßig in Deutschland und international aus, unter anderem in Berlin, Hamburg, Tokio, Luxemburg und Sydney.Im Zentrum seiner Malerei stehen atmosphärische Landschafts- und Himmelsräume. Wolken, Licht, Horizont und diffuse Naturerscheinungen dienen dabei weniger der Wiedergabe konkreter Orte als der Untersuchung von Wahrnehmung, Raum und Stimmung. Seine oft stark reduzierten Kompositionen bewegen sich zwischen gegenständlicher Landschaft und Abstraktion; das Motiv wird zum Ausgangspunkt einer meditativen Auseinandersetzung mit Entgrenzung, Veränderung und dem Prozesshaften der Natur.
    Christian Kruck wurde 1925 in Hamburg geboren. Auf die Lehre zum Steindrucker in den Jahren 1939 bis 1942 in Nürnberg folgte das Studium an der dortigen Akademie der Bildenden Künste bei Otto Michael Schmitt. Durch den Zweiten Weltkrieg jäh unterbrochen, setzte Kruck nach der Freilassung aus der Kriegsgefangenschaft das Studium 1946 fort. In Freiburg wuchs unter Emil Bizer die Liebe zur Landschaftsmalerei und das erstes Atelier entstand in Badenweiler. Er machte Bekanntschaft mit Otto Dix und ehelichte die Künstlerin Linde Körner. Als Lithograph beim Hamburger Vermessungsamt experimentierte er mit der Drucktechnik und machte sich 1951 selbstständig bis er 1953 dem Ruf der Städelschule als Leiter der neu gegründeten Druckwerkstatt folgte. 1954 gründete er eine eigene, international erfolgreiche Druckwerkstatt. 1962 erhielt er den Lehrauftrag am Pratt Graphic Art Center in New York. Im Lauf der Jahre reiste Kruck vielfach durch Europa und die USA, zeitgleich wuchs das Interesse an der Kunst der Plastik. 1970 erfolgte die Ernennung zum Dozenten für Druckgraphik an der Städelschule. 1985 widmete ihm die Stadt Frankfurt einen umfangreichen rückschauenden Katalog, im gleichen Jahr starb Christian Kruck.
    Künstlerische Ausbildung an der Kunstschule in Breslau, 1882-85 Studium an der Akademie in Berlin, ab 1885 an der Akademie in München bei Alexander von Liezen-Mayer, 1893-94 Studienreise nach Italien, ab 1888 Mitglied der Münchner Sezession, bekannt für Landschafts- und Historienbilder mit Motiven der griechisch/römischen Mythologie
    deutscher Bildnismaler, um 1900 und im frühen 20. Jahrhundert in München tätig
    Künstlerische Ausbildung bei Wilhelm von Diez, 1879 Teilnahme an der Münchner Kunstausstellung, entwarf Kostüme für den Maskenball der Künstlervereinigung Allotria
    1879-82 Studium an der Kunstschule Stuttgart, 1883-87 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Alexander von Liezen-Mayer und Otto Seitz, ab 1887 tätig in München, ab 1892 Mitglied der Münchner Sezession, 1893 Studienreise nach London, ab 1904 Professur an der Stuttgarter Akademie, gilt als bedeutender Maler der Pleinair-Malerei und realistischer Genrebilder nach dem Vorbild Wilhelm Leibls, ab 1919 auch Beschäftigung mit der Druckgrafik
    Deutscher Kupferstecher und Radierer, geboren in Leipzig, gestorben in Dresden. Sohn des Stechers und Lithographen Georg Gottfried Langer, ab 1839 Schüler von Moritz Müller-Steinla und Julius Caesar Thaeter an der Dresdner Akademie. Er begann mit Stichreproduktionen nach Ernst Rietschel, Ernst Hähnel und Julius Schnorr von Carolsfeld und arbeitete für Ludwig Gruner, den Direktor des Dresdner Kupferstichkabinetts, an Stichen nach Mantegna, Murillo, Palma und Dürer. Später erschienen vier radierte Serien mit Ansichten aus der Umgebung Dresdens.
    Geboren am 28. November 1898 in Preußisch-Holland/Ostpreußen, erster Unterricht an der Privatschule der Tante in Danzig, 1912 Umzug nach Berlin, ab 1921 Studium an der Berliner Akademie, das sie 1927 als Meisterschülerin von Erich Wolfsfeld mit Auszeichnung abschloss, bis 1933 zahlreiche Ausstellungen und Wettbewerbe, 1931 erste Einzelausstellung in der Berliner Galerie Gurlitt, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten musste sie 1935 ihre private Malschule schließen, 1937 verließ sie Deutschland Richtung Schweden, heute gilt Lotte Laserstein als eine der wichtigsten Malerinnen der Weimarer Republik, deren Werke eine Mischung aus Neuer Sachlichkeit und Romantik darstellen, verstorben am 21. Januar 1993 in Kalmar/Schweden.
    Deutscher Zeichner, Kupferstecher und Radierer der Renaissance, der vor allem für seine Landschaften, Porträts und ornamentalen Entwürfe bekannt ist und in Wien wirkte.
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